Campingbusausbau Vom Transporter zum Camper

Einbauten

Wie fertigt man die Möbel an?

Auch wenn unser Campingbus später nicht 100%ig wie ein fertig gekauftes Modell vom Profi aussieht. Mit etwas Geschick und sorgfältigem Arbeiten bekommt man auch im Möbelbau ein optisch ansprechendes Design hin.

Materialien für den Möbelbau

Als gängiges Material für die Herstellung der Möbel verwendet man normalerweise wasserfest verleimtes Pappelsperrholz. Dieses ist sehr leicht, lässt sich hervorragend bearbeiten, und bietet durch die meist 5 bis 7-fache Verleimung eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht. Pappelsperrholz naturbelassen sieht aber nicht besonders schön aus. Daher verwendet man Platten, deren Oberfläche mit einer Melamin, Kunststoff- oder Echtholzdekorschicht überzogen sind. Vorteil der Kunststoffplatten: sie sind Wasser- und Schmutzunempfindlich, sehr leicht zu reinigen und sehen auch nach Jahren noch aus wie neu. Bei feuchtigkeitsempfindlichen Flächen (Bad, Wassertankstaukasten etc.) ist kein zusätzlicher Oberflächenschutz notwendig. Umleimer oder Kunststoffprofile sind oft im selben Design erhältlich. Echtholzoberflächen hingegen sehen zwar natürlicher aus, deren Oberfläche muss aber gesondert gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.  Die Frage nach der Holzart die wir verwenden wollen hängt aber auch stark vom Lieferanten ab. Der Baumarkt um die Ecke kann die von uns benötigten Platten ja gleich auf die richtigen Abmessungen zuschneiden und somit fällt weniger Verschnitt an. Fragen Sie ruhig auch mal bei einem Schreinereibetrieb an, ob er die Platten besorgen kann und auf Wunsch zuschneidet. Die Finger sollte mal allerdings von Buchenholz lassen, es sieht zwar schön aus, neigt aber sehr stark zum “Verziehen”.

Möbelplatten verbinden

Um die einzelnen Möbelbauplatten miteinander zu verbinden und die Schnittflächen zu kaschieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Egal für welche Methode man sich entscheidet, in allen Fällen sollte man aber für eine wirklich feste Verbindung sorgen, da das Fahrzeug während der Fahrt “arbeitet” und sonst knarrende Geräusche entstehen. Also sämtliche Platten mit Holzleim vollflächig verkleben und mit stabilen Winkeln verschrauben. Um Seitenwände z.B. von Kleiderschrank, oder den Trennwänden zum Fahrerhaus herzustellen, muss man diese exakt der Fahrzeugkrümmung, bzw. der Blechkontur des Fahrzeugs anpassen. Es gibt noch viele weitere Tricks zum Möbelbau, die ich Ihnen in meinem Buch näher erläutere

Beschläge und Scharniere

Damit die Schränke, Türen und Klappen nicht in der ersten Kurve von selbst aufgehen müssen noch Griffe und Schlösser, Klappenhalter, Vorreiber etc. angebracht werden. Im Baumarkt gibt es meist eine riesige Auswahl an Möbelgriffen und Drehknöpfen. Die einfachste Methode, nämlich Möbelgriffe und Türmagnete anzubringen ist wahrscheinlich auch die kostengünstigste. Vorteil: verwendet man starke Magnete und justiert diese richtig, dann sitzen die geschlossenen Türen “bombenfest” und klappern nicht während der Fahrt. Beim Schliessen der Türen oder Klappen sind diese sozusagen bereits fahrbereit. Sehr beliebt sind in Campingbussen so genannte “Push-Locks”. Richtige Materialstärke der Tür vorausgesetzt können diese Schlösser von innen angeschraubt werden, von aussen wird dann der Druckknopf eingeschraubt. Beim Druck auf den Kunststoffknopf springt dieser heraus und wird als Griff verwendet. Beim Schliessen rastet er dann wieder ein. Schwerere Schubladen, wie zum Beispiel unseren Wasserflaschenauszug oder Lebensmittelfächer haben wir zusätzlich mit einem stabilen Vorreiber gesichert, damit sie während der Fahrt nicht in der ersten Kurve aufgehen. Wer sich das Anfertigen der Einbaumöbel nicht selbst zutraut, kann sich auf dem freien Markt auch einmal nach Fertigbausätzen umsehen. Meist findet man dort vorgefertigte Möbelkomponenten die professionell angefertigt wurden und entsprechend hochwertig wird das fertige Mobil dann auch aussehen. Aber selber machen macht einfach Spass...
Campingbusausbau Vom Transporter  zum Camper

Einbauten

Wie fertigt man die Möbel

an?

Auch wenn unser Campingbus später nicht 100%ig wie ein fertig gekauftes Modell vom Profi aussieht. Mit etwas Geschick und sorgfältigem Arbeiten bekommt man auch im Möbelbau ein optisch ansprechendes Design hin.

Materialien für den Möbelbau

Als gängiges Material für die Herstellung der Möbel verwendet man normalerweise wasserfest verleimtes Pappelsperrholz. Dieses ist sehr leicht, lässt sich hervorragend bearbeiten, und bietet durch die meist 5 bis 7-fache Verleimung eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht. Pappelsperrholz naturbelassen sieht aber nicht besonders schön aus. Daher verwendet man Platten, deren Oberfläche mit einer Melamin, Kunststoff- oder Echtholzdekorschicht überzogen sind. Vorteil der Kunststoffplatten: sie sind Wasser- und Schmutzunempfindlich, sehr leicht zu reinigen und sehen auch nach Jahren noch aus wie neu. Bei feuchtigkeitsempfindlichen Flächen (Bad, Wassertankstaukasten etc.) ist kein zusätzlicher Oberflächenschutz notwendig. Umleimer oder Kunststoffprofile sind oft im selben Design erhältlich. Echtholzoberflächen hingegen sehen zwar natürlicher aus, deren Oberfläche muss aber gesondert gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.  Die Frage nach der Holzart die wir verwenden wollen hängt aber auch stark vom Lieferanten ab. Der Baumarkt um die Ecke kann die von uns benötigten Platten ja gleich auf die richtigen Abmessungen zuschneiden und somit fällt weniger Verschnitt an. Fragen Sie ruhig auch mal bei einem Schreinereibetrieb an, ob er die Platten besorgen kann und auf Wunsch zuschneidet. Die Finger sollte mal allerdings von Buchenholz lassen, es sieht zwar schön aus, neigt aber sehr stark zum “Verziehen”.

Möbelplatten verbinden

Um die einzelnen Möbelbauplatten miteinander zu verbinden und die Schnittflächen zu kaschieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Egal für welche Methode man sich entscheidet, in allen Fällen sollte man aber für eine wirklich feste Verbindung sorgen, da das Fahrzeug während der Fahrt “arbeitet” und sonst knarrende Geräusche entstehen. Also sämtliche Platten mit Holzleim vollflächig verkleben und mit stabilen Winkeln verschrauben. Um Seitenwände z.B. von Kleiderschrank, oder den Trennwänden zum Fahrerhaus herzustellen, muss man diese exakt der Fahrzeugkrümmung, bzw. der Blechkontur des Fahrzeugs anpassen. Es gibt noch viele weitere Tricks zum Möbelbau, die ich Ihnen in meinem Buch näher erläutere

Beschläge und Scharniere

Damit die Schränke, Türen und Klappen nicht in der ersten Kurve von selbst aufgehen müssen noch Griffe und Schlösser, Klappenhalter, Vorreiber etc. angebracht werden. Im Baumarkt gibt es meist eine riesige Auswahl an Möbelgriffen und Drehknöpfen. Die einfachste Methode, nämlich Möbelgriffe und Türmagnete anzubringen ist wahrscheinlich auch die kostengünstigste. Vorteil: verwendet man starke Magnete und justiert diese richtig, dann sitzen die geschlossenen Türen “bombenfest” und klappern nicht während der Fahrt. Beim Schliessen der Türen oder Klappen sind diese sozusagen bereits fahrbereit.