Campingbusausbau Vom Transporter zum Camper

Grundriss

Der ideale Grundriss ?  unmöglich!

Schön   wäre   es   einen   bewährten   Standard-Grundriss   zu   nehmen   der   für   alle   passt.   Leider   haben   aber   nicht   alle   Campingbusbesitzer   die   gleiche Anforderung   an   ihr   Fahrzeug,   die   gleichen   Körpergrößen,   die   gleichen   Gewohnheiten   und   Hobbys,   und   letztendlich   fahren   auch   unterschiedlich   viele Personen im Fahrzeug mit in den Urlaub oder in den Wochenendausflug. Und   genau   hier   liegt   der   größte   Vorteil   des   “Selbermachens”.   Sie   können   Ihr   Fahrzeug   genau   so   planen   wie   Sie   es   für   richtig   halten.   Sie   können   Raum für    Hobbyutensilien    schaffen    und    unnötigen    Schnickschnack,    der    von    vielen    Profiausbauern    nicht    selten    nur    als    überflüssiges    Kaufargument angepriesen   wird,   einfach   weglassen.   Nahezu   alle   heute   auf   dem   Markt   angebotenen   Campingbusse   haben   denselben   Grundriss:   Sitze   vorne drehbar,   Querbett   im   Heck   und   dazwischen   ein   raum-beengender   Küchen-   und   Sanitärblock.   Der   Erfolg   dieses   Grundrisses   ist   mir   ein   absolutes Rätsel.   Wahrscheinlich   liegt   es   daran,   dass   die   meisten   Käufer   von   Kastenwagen   sich   scheuen,   abends   die   Sitzgruppe   zum   Bett   umzubauen.   Ich möchte   aber   -   auch   in   meinem   Buch   -   zeigen,   dass   dies   mit   nur   wenigen   Handgriffen   in   Sekundenschnelle   möglich   ist,   und   man   dadurch   enorm   viel Platz gewinnt.

Fahrerhaus integrieren oder besser nicht?

Wenn   Sie   vorhaben,   einen   Campingbus   mit   drehbaren   Sitzen   im   Fahrerhaus   und   Querbett   zu   bauen,   dann   ist   “Selbermachen”   ehrlicherweise zugegeben nicht das Richtige. Denn man muss es klar sagen: einen Campingbus selbst auszubauen ist auch ein kostspieliges Hobby. Und   fertige   Kastenwagen   a   la   Pössl,   Adria,   Knaus   und   wie   sie   alle   heißen,   sind   teilweise   im   Neuzustand   schon   billiger   zu   haben   als   ein   leerer Kastenwagen    von    FIAT    in    der    benötigten    Ausstattung    -    ohne    Ausbau!    Bei    einem    selbst ausgebauten   Camper   macht   es   Sinn   Grundrisse   zu   verwirklichen,   die   eben   nicht   dem   Standard entsprechen.   Wie   beispielsweise   das   Fahrerhaus   vom   Wohnbereich      abzutrennen.   Dies   bringt sehr      viele      Vorteile      mit      sich,      Geräuschminderung      während      der      Fahrt,      zusätzliche Einbruchsicherheit   und   vor   allem   eine   thermische   Trennung   des   isolierten   Wohnbereichs   vom nicht isolierbaren Fahrerhaus. An heißen Tagen ein Riesenvorteil. Durch   eine   gut   schließende   Tür   kann   man   dann   vom   Fahrerhaus   in   den   Wohnbereich   wechseln und   muss   nicht   jedes   Mal   aus-   und   hinten   wieder   einsteigen.   In   einem   Camper   verbringen   wir schließlich   die   meiste   Tageszeit   mit   “Reisen”.   Das   heißt,   das   Fahrerhaus   ist   der   Raum   welcher am   meisten   tagsüber   benutzt   wird.   Da   macht   es   Sinn   das   Geklapper   des   Geschirrs   und   anderer Möbel hinten zu lassen und in Ruhe mit dem abgeschirmten Fahrerhaus durch die Gegend zu cruisen.

Die Vorteile einer Hecksitzgruppe

Einer   von   vielen   Vorteilen   einer   Hecksitzgruppe   ist   der,   dass   das   Fahrerhaus   (auch   thermisch   und   akustisch)   getrennt   betrachtet   werden   kann.   Eine klare   Trennung   des   Fahr-   und   Wohnbereichs   heizt   das   Fahrzeug   im   Sommer   nicht   so   sehr   auf.   Denn   was   nützt   mir   das   beste   Wohnmobil   wenn   ich es   nicht   nutzen   kann,   weil   es   drinnen   schlichtweg   zu   heiß   ist.   Nicht   immer   steht   man   am   Strand   unter   schattigen   Bäumen.   Eine   Hecksitzgruppe bietet   auch   einer   größeren   Spielerrunde   ausreichend   Platz   und   wirkt   durch   die   Rundumsicht   sehr   gemütlich.   Man   schläft   längs   im   Bett   und   hat somit   ein   leicht   zugängliches   Doppelbett   mit   190x175cm   Größe.   Niemand   muss   über   den   Partner   drüberklettern   wenn   er   nachts   mal   muss,   und   das waagrechte Ausgleichen von Schräglagen des Fahrzeugs  funktioniert in der Längsachse besser als beim Querbett. Zum    Schlafen    wird    der    Tisch    mit    der    Einhandbedienung    nach    unten    geklappt    (2    Sekunden)    und    die    beiden    Sitzpolster    Dank    des    (von    mir!) ausgeklügelten   Mechanismus   in   die   Mitte   gezogen   (4   Sekunden). Die   beiden   Rückenpolster   fallen   dabei   in   die   entstandene   Lücke, fertig ist das Bett. Ebenfalls   von   Vorteil   ist,   dass   die   langen   Sitzbänke   im   Heck   auch im Tagesbetrieb,      also      bei      hochgestelltem      Tisch,      als      Einzel- Liegefläche    genutzt    werden    können.    So    kann    man    sich    zum Nachmittags-Schläfchen   schon   hinlegen,   während   der   Partner noch    am    Tisch    sitzen    und    arbeiten,    lesen,    fernsehen    oder anderes tun kann.

Rundsitzgruppe auf einem Sockel

Noch   mehr   Stauraum   im   Heck   gewinnt   man   wenn   die   komplette   Sitzgruppe   auf   einem   etwa   20cm   erhöhten   Sockel   aufgebaut   wird.   Allerdings   muss man hier einen Kompromiss zur Kopffreiheit eingehen und die Oberschränke fallen entsprechend kleiner aus. Wer    seinen    Grundriss    dreidimensional    auf    dem    PC    erzeugen    möchte    kann    auf    das kostenlose      Programm      Google      Sketchup      zurückgreifen.      Ansonsten      genügt      eine Rechenblock und Bleistift, und: viele Ideen :-) In     meinem     Buch     gebe     ich          Tipps     zu     Google     Sketchup     und     weitere     Beispiele unterschiedlicher Grundrisse.
Oben links ein Sketchup-Entwurf mit nachträglicher Ray-Traycing Verfeinerung: fast schon ein Foto, aber nur ein Entwurf...
Campingbusausbau Vom Transporter  zum Camper

Grundriss

Der ideale Grundriss ? 

unmöglich!

Schön      wäre      es      einen      bewährten      Standard- Grundriss    zu    nehmen    der    für    alle    passt.    Leider haben     aber     nicht     alle     Campingbusbesitzer     die gleiche   Anforderung   an   ihr   Fahrzeug,   die   gleichen Körpergrößen,     die     gleichen     Gewohnheiten     und Hobbys,         und         letztendlich         fahren         auch unterschiedlich   viele   Personen   im   Fahrzeug   mit   in den Urlaub oder in den Wochenendausflug. Und     genau     hier     liegt     der     größte     Vorteil     des “Selbermachens”.   Sie   können   Ihr   Fahrzeug   genau so   planen   wie   Sie   es   für   richtig   halten.   Sie   können Raum   für   Hobbyutensilien   schaffen   und   unnötigen Schnickschnack,     der     von     vielen     Profiausbauern nicht    selten    nur    als    überflüssiges    Kaufargument angepriesen   wird,   einfach   weglassen.   Nahezu   alle heute   auf   dem   Markt   angebotenen   Campingbusse haben   denselben   Grundriss:   Sitze   vorne   drehbar, Querbett     im     Heck     und     dazwischen     ein     raum- beengender   Küchen-   und   Sanitärblock.   Der   Erfolg dieses    Grundrisses    ist    mir    ein    absolutes    Rätsel. Wahrscheinlich    liegt    es    daran,    dass    die    meisten Käufer   von   Kastenwagen   sich   scheuen,   abends   die Sitzgruppe   zum   Bett   umzubauen.   Ich   möchte   aber -   auch   in   meinem   Buch   -   zeigen,   dass   dies   mit   nur wenigen   Handgriffen   in   Sekundenschnelle   möglich ist, und man dadurch enorm viel Platz gewinnt.

Fahrerhaus integrieren

oder besser nicht?

Wenn     Sie     vorhaben,     einen     Campingbus     mit drehbaren   Sitzen   im   Fahrerhaus   und   Querbett   zu bauen,    dann    ist    “Selbermachen”    ehrlicherweise zugegeben   nicht   das   Richtige.   Denn   man   muss   es klar   sagen:   einen   Campingbus   selbst   auszubauen ist auch ein kostspieliges Hobby. Und   fertige   Kastenwagen   a   la   Pössl,   Adria,   Knaus und     wie     sie     alle     heißen,     sind     teilweise     im Neuzustand   schon   billiger   zu   haben   als   ein   leerer Kastenwagen      von      FIAT      in      der      benötigten Ausstattung    -    ohne    Ausbau!    Bei    einem    selbst ausgebauten   Camper   macht   es   Sinn   Grundrisse   zu verwirklichen,     die     eben     nicht     dem     Standard entsprechen.    Wie    beispielsweise    das    Fahrerhaus vom   Wohnbereich      abzutrennen.   Dies   bringt   sehr viele      Vorteile      mit      sich,      Geräuschminderung während   der   Fahrt,   zusätzliche   Einbruchsicherheit und    vor    allem    eine    thermische    Trennung    des isolierten    Wohnbereichs    vom    nicht    isolierbaren Fahrerhaus. An heißen Tagen ein Riesenvorteil. Durch   eine   gut   schließende   Tür   kann   man   dann vom    Fahrerhaus    in    den    Wohnbereich    wechseln und   muss   nicht   jedes   Mal   aus-   und   hinten   wieder einsteigen.     In     einem     Camper     verbringen     wir schließlich   die   meiste   Tageszeit   mit   “Reisen”.   Das heißt,    das    Fahrerhaus    ist    der    Raum    welcher    am meisten   tagsüber   benutzt   wird.   Da   macht   es   Sinn das   Geklapper   des   Geschirrs   und   anderer   Möbel hinten      zu      lassen      und      in      Ruhe      mit      dem abgeschirmten    Fahrerhaus    durch    die    Gegend    zu cruisen.

Die Vorteile einer

Hecksitzgruppe

Einer   von   vielen   Vorteilen   einer   Hecksitzgruppe   ist der,    dass    das    Fahrerhaus    (auch    thermisch    und akustisch)   getrennt   betrachtet   werden   kann.   Eine klare   Trennung   des   Fahr-   und   Wohnbereichs   heizt das   Fahrzeug   im   Sommer   nicht   so   sehr   auf.   Denn was   nützt   mir   das   beste   Wohnmobil   wenn   ich   es nicht   nutzen   kann,   weil   es   drinnen   schlichtweg   zu heiß   ist.   Nicht   immer   steht   man   am   Strand   unter schattigen    Bäumen.    Eine    Hecksitzgruppe    bietet auch     einer     größeren     Spielerrunde     ausreichend Platz     und     wirkt     durch     die     Rundumsicht     sehr gemütlich.   Man   schläft   längs   im   Bett   und   hat   somit ein   leicht   zugängliches   Doppelbett   mit   190x175cm Größe.       Niemand       muss       über       den       Partner drüberklettern   wenn   er   nachts   mal   muss,   und   das waagrechte     Ausgleichen     von     Schräglagen     des Fahrzeugs      funktioniert   in   der   Längsachse   besser als beim Querbett. Zum       Schlafen       wird       der       Tisch       mit       der Einhandbedienung       nach       unten       geklappt       (2 Sekunden)    und    die    beiden    Sitzpolster    Dank    des (von     mir!)     ausgeklügelten     Mechanismus     in     die Mitte       gezogen       (4       Sekunden).       Die       beiden Rückenpolster     fallen     dabei     in     die     entstandene Lücke, fertig ist das Bett. Ebenfalls   von   Vorteil   ist,   dass   die   langen   Sitzbänke im Heck auch im Tagesbetrieb,    also    bei    hochgestelltem    Tisch,    als